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Mehr Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, auch für Luckenwalde gefordert
MAZ-Artikel vom 3.4.2010 Seite 14
Stadt: Unternehmer kritisiert Vergabepraxis in Luckenwalde
Der Luckenwalder Unternehmer Christoph Guhlke(CDU) fordert von der Stadt mehr Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. In der Einwohnerfragestunde der jünsten Stadtverordnetensitzung verwies er darauf, dass laut Vergabestatistik im vergangenen Jahr 140 der 146 Aufträge beschränkt ausgeschrieben oder freihändig vergeben wurden. "Das sind 94 Prozent", sagte Guhlke.
Er forderte die Verwaltung auf, die Vergeabeentscheidungen mit Angabe des Auftrages, des beauftragten Unternehmens und des Auftragsvolumens zu veröffentlichen. In anderen Städten wie zum Beispiel in Wittenberge oder Berlin sei diese Praxis längst üblich.
Man werde die Anregungen zum Anlass nehmen, die Vergabepraxis nochmal zu thematisieren, antwortete Bürgermeisterin Elisabeth Herzog- von der Heide (SPD). Man sei an Transparenz interessiert, "Wir werden aber nicht den Auftragnehmer und das exakte Volumen öffentlich machen", sagte sie. Im Übrigen könne man bei größeren Maßnahmen den Auftragnehmer anhand der Bauschilder erkennen.
Guhlke zeigte sich mit dieser Antwort nicht zufrieden, registrierte aber am Donnerstag eine erste Reaktion und Änderung. "Auf der Website der Stadt Luckenwalde ist jetzt eine Vergabeabsicht zu einer beschränkten Ausschreibung veröffentlich", sagte er der MAZ. eli
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Pressemitteilung vom 10.12.2009
CDU-Mitglieder spenden 200 Euro für die Arbeit des Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V.
Luckenwalde. Bei der gestrigen Mitgliederversammlung der CDU Luckenwalde war die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V. Monika Krauße zu Gast und erläuterte die Arbeit des Vereins:´"Es geht uns vor allem um die Betreuung der Betroffenen und deren Angehöriger auf dem letzten Weg. Wir leisten keine Sterbehilfe. Im Gegenteil: Totkranke sollen durch die Betreuung dem Ende ihres Lebens so lebenswert wie möglich entgegensehen. Die 34 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei unsere größte Stütze ohne Sie könnte der Verein nichts leisten. Ein wichtiges Anliegen für alle, die in diesem Gebiet tätig sind ist aber auch, dass das Thema der Betreuung Totkranker auch in der Gesellschaft diskutiert wird, in den letzen Jahren gab es eine Entwicklung hin zu einem offeren Umgang damit."
Der Vorsitzende der CDU Luckewalde Sven Petke würdigte die wichtige Arbeit des Vereins: "Der Verein leistet eine große Hilfe für Betroffene und Angehörige in einer sehr schwierigen Lebenssituation. Am Ende des Lebens Ich finde es wichtig, dass das Thema Sterben in unserer Gesellschaft offen besprochen werden kann. Viele Sterbende haben den Wunsch, ihre letzten Tage mit vertrauten Menschen im gewohnten Lebensumfeld zu verbringen. Sie wünschen sich eine Begleitung, die zuhören können, die Ängste und Hoffnungen mit ihnen teilen oder die einfach nur da sind. Sie wünschen sich ihr Leben frei von Schmerzen und anderen quälenden Symptomen. Deshalb unterstützen die Mitglieder der CDU Luckenwalde die Arbeit des Vereins mit einem Betrag von 200 Euro."
geschrieben von Jenny Günther, 10.12.2009
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Es ist nie zu spät, das Richtige zu tun.
Gehen Sie wählen und wählen Sie die CDU (das Richtige)!

Bürgermeisterkandidat Christoph Guhlke zusammen mit weiteren CDU-Ortsverbandsmitgliedern beim Wahlkampf am Samstag, den 26.09.2009 in Luckenwalde. In den Gesprächen mit unentschlossenen oder wahlverdrossenen Bürgern konnte der Bürgermeisterkandidat die Notwendigkeit einer Änderung in Luckenwalde nochmals unterstreichen und seine Ziele für Luckenwalde darlegen.
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Diskussionsrunde zwischen den Bürgermeisterkandidaten
Die Diskussionsrunde zwischen den Bürgermeisterkandidaten am 21.09.2009 war so gut besucht, dass die gestellten Stühle für interessierte Bürger nicht ausreichten.
Die Diskussion war kontrovers und zeugte von einem aktiven Wahlkampf der Kandidaten. Jeder der Kandidaten stellte seine kurz- und mittelfristigen Ziele für Luckenwalde vor. Christoph Guhlke, Bürgermeisterkandidat der CDU, führte hierbei den aktivsten Wahlkampf und begründet seine erforderlichen Ziele durch bekannte aber zurzeit in der Luckenwalder Verwaltung teilweise nicht gelebten Regeln. Frau Herzog von der Heide sieht die Verwaltung und Luckenwalde so für die zukünftigen Jahre gut aufgestellt. Eine Änderungserfordernis lässt sich aus Ihren Worten nicht ableiten. Auch Frau Gurske will nur ein zusätzliches Amt einführen und als erste Amtshandlung die Papptellerfabrik ansehen.
Der Amtsinhaberein wurde durch den Bürger Dutschke der Wahlkampf von 2001 vorgeworfen. Dort warb sie mit "Der Boulevard muss wieder zur guten Stube werden." Allein der Verweis auf andere vergleichbare Maßnahmen und die zukünftige Wahlperiode konnten jedoch nicht über das leere Wahlversprechen von 2001 hinwegtäuschen.
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Aktiver Schlusswahlkampf mit Bundestagskandidatin

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Änderung der gängigen Auftragsvergabe bei der Stadt Luckenwalde
gefordert
Die ortsansässigen Kleinunternehmer
und Handwerksbetriebe von Luckenwalde und Umgebung sind
unzufrieden. Bei der Vergabe von öffentlichen
Aufträgen durch die Stadt oder stadteigene Unternehmen wird oftmals der
einfachere und für die Verwaltung bequemere Weg gewählt. Es werden nicht alle
Möglichkeiten genutzt, um Arbeit in der Region zu halten. Viele Betriebe sehen sich
deshalb von ihrer Verwaltung im Stich gelassen oder sogar
benachteiligt. Beunruhigend ist, dass ein
kritisches Hinterfragen dieser Vergabepraxis nicht
erfolgt, aus Angst vor weiteren
Repressalien. Christoph Guhlke,
Bürgermeisterkandidat für Luckenwalde, fordert ein
Umdenken und Veränderungen in der Verwaltung.
Lokale Wirtschaftsförderung bedeutet heute vor allem auch, im Rahmen seiner
Möglichkeiten, bestehende Unternehmen hier vor Ort durch faire öffentliche
Wettbewerbsbedingungen zu unterstützen. Alle Steuergelder, die hier in
Luckenwalde für die Arbeit durch Firmen aus der unmittelbaren Region ausgegeben
werden, sind gut investierte Gelder. Sie stärken unsere Unternehmen und Sichern damit
den Erhalt von Arbeitsplätzen hier vor Ort. Die transparente Auftragsvergabe muss sofort zur Chefsache erklärt werden! Es kann nicht sein, dass weiterhin
Teile der Verwaltung aufgrund von den in den
letzten Jahren gewachsenen Strukturen durch
ihr Handeln die Zukunft von Unternehmen hier vor Ort leichtfertig
gefährden. Ebenfalls ist ein offener, vertrauensvoller Dialog zwischen Unternehmern und
Stadt notwendig, um die jetzige Situation
zum Wohle von unserer Stadt zu verändern. Erste Voraussetzungen wurden bereits
mit dem Konjunkturpaket II durch den Bund und der Neugestaltung der
Vergaberichtlinien durch das Land Brandenburg geschaffen, jetzt ist unsere
Verwaltung hier vor Ort in der Pflicht.
Christoph Guhlke - Aktiv für
Luckenwalde Bürgermeisterkandidat für Luckenwalde
Luckenwalde,
18.09.2009
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Ulrich Junghanns und Bürgermeisterkandidat Christoph Guhlke sprechen mit – zumeist unzufriedenen – Unternehmern der Kreisstadt
weiter...
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9. Behindertensportfest in Luckenwalde, OT Kolzenburg

Landtagskandidat Sven Petke, Ortsvorsteherin Nikola Gerlach und Bürgermeisterkandidat Christoph Guhlke (v.l.n.r.) beim 9. Behindertensportfest in Luckenwalde, OT Kolzenburg
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Kreisstadt Luckenwalde braucht endlich ein lebendiges Zentrum
Bürgermeisterkandidat besprach
Konzept zur Breiten Straße
Luckenwalde. Am 10. Juni lud der
Bürgermeisterkandidat Christoph Guhlke zusammen mit Sven Petke,
Ortsverbandsvorsitzender und Michael Wessel,
Stadtverordnetenfraktionsvorsitzender der CDU interessierte Bürger,
Einzelhändler und Eigentümer zu einer Gesprächsrunde ins Stadtcafe direkt auf
den Boulevard.
Seit mehr als zehn Jahren wurde die Breite
Straße und damit ein wichtiger Teil des Luckenwalder Stadtzentrums sträflich
vernachlässigt. Als Folge dessen ist der Boulevard für Einheimische und Gäste
kein attraktiver Ort zum Einkaufen, Flanieren und Leben.
Denn jede Stadt lebt aus ihrer Mitte heraus,
dies gilt auch für Luckenwalde. Unsere Kreisstadt hat sich zwar in den letzen 20
Jahren teilweise positiv entwickelt und es wurden viele
wirtschaftsunterstützende Maßnahmen auf den Weg gebracht. In wirtschaftlich
schwierigen Zeiten ist es aber auch wichtig, eine lebendige Innenstadt zu haben,
die Wirtschaftsstandort, Aufenthaltsort und attraktive Visitenkarte ist.
Die Breite Straße versprüht bei
weitem nicht den Charme der nötig wäre um mehr Luckenwalder und Gäste
anzuziehen. Die mangelnde Attraktivität führt zu immer mehr Leerstand. Das Leben
in der Mitte unserer Stadt ist bedroht. Es muss jetzt gehandelt werden, um sie
zu erhalten. Bei einer so guten Vorraussetzung als „Tor zur Flaeming Skate“ ist es eine
Verschwendung, dass fehlende Attraktivität des Stadtzentrum Touristen dazu
verleitet, Luckenwaldes Stadtmitte zu meiden.
Im Rahmen dieser Probleme fordert
Christoph Guhlke ein durchdachtes Konzept für den Boulevard. Es wurde bereits
eine Ausschreibung durch die Stadtverwaltung ausgegeben, die solch ein Konzept
entwickeln soll.
Genau an diesem Punkt muss man
ansetzen und eine Zusammenarbeit für die Zukunft der Breiten Straße
sicherstellen.
Die Hauptkritikpunkte, die eine
solche Planung beachten muss, sind die mangelnde behutsame Befahrbarkeit bzw.
der schlecht Zugang für Kunden und Besucher. Die Einbringung der Anwohner und
Geschäftsinhaber in das Konzept und die Einbindung des Marktplatzes in den
Gesamtentwurf sind ebenfalls notwendig.
Die Seiten- und
Zugangsstraßen des Boulevards sind heruntergekommen. Etliche Gebäude müssten
renoviert werden. Zumindest müssen aber Sauberkeit und Ordnung gewährleistet
sein. Auch die Gehwege der Breiten Straße selbst sind eine Schande und die
Anwohner fühlen sich im Stich gelassen.
Alle
Steuergelder, die investiert werden, müssen intelligent ausgegeben werden. Davor
stehen die Ausarbeitung eines durchdachten Konzeptes und die Überprüfung einer
entsprechenden Finanzierbarkeit. Aber die besten Konzepte und viel Geld helfen
nicht, wenn Anwohner, Unternehmer und Bürger diese Entwicklung nicht mittragen.
Ein solches Projekt braucht eine breite Basis in der Bevölkerung, die
Unterstützung und Zusammenarbeit garantiert. Es darf kein Projekt sein, das von
oben nach unten durchgedrückt wird.
Wenn es zur
Umgestaltung und Nutzungserweiterung des Boulevards kommt, muss zwingend
gewährleistet sein, dass der Bau nicht lange dauert und alle Geschäfte trotzdem
einfach zu erreichen sind.
Deshalb steht der
CDU-Bürgermeisterkandidat Guhlke für eine Entwicklung ein, bei der man
ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten direkt bei den Geschäften schafft, um
die Bürger und Touristen ins Stadtzentrum zu ziehen und mit einem langfristigen
Konzept den Umbau des Boulevards angeht. Wichtig für die nächsten Monate ist es,
zielstrebig und gradlinig auf ein gemeinsames Ziel zuzuarbeiten: die
Attraktivität unserer Stadtmitte zu verbessern.
Christoph Guhlke Bürgermeisterkandidat für Luckenwalde Christlich
Demokratische Union Deutschlands
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Unsere Sicherheit in Luckenwalde und der Gefahrenabwehrbedarfsplan
Im Jahr 2007 beauftragte die Stadt
Luckenwalde ein externes Beratungsunternehmen eine Gefahren- und Risikoanalyse
zu erstellen und in einem Gefahrenabwehrbedarfsplan den örtlichen Verhältnissen
entsprechend Schutzziele festzulegen.
Die Ergebnisse der Überprüfung der
Ist- Zustände sind niederschmetternd. Es werden offensichtlich gesetzliche
Rahmenbedingungen und Vorschriften nicht eingehalten.
Für alle
Bürger im Schutzbereich der FFW Luckenwalde nicht hinnehmbar ist, dass Zitat: „Im Zuge der Aufstellung dieses Gefahrenabwehrplanes wurden erstmalig
die Einsatzdaten der Feuerwehr Luckenwalde minuten- und manngenau ausgewertet.
Der erreichte Schutzzielerfüllungsgrad liegt dabei unterhalb von 4 %.
Anzustreben bzw. in einigen Bundesländern gefordert sind Werte oberhalb von 90
%.“ (s. S. 118)
Dies bedeutet,
dass die FFW mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Kräften in 96% aller Fällen
nicht in der geforderten Zeit mit der geforderten Einsatzkräftezahl Hilfe
leisten konnte! Diese Zustände der letzten Jahre waren skandalös und wurden
glücklicherweise nun durch geänderte Alarmierungspläne versucht zu beseitigen.
Beunruhigend
ist, dass vor allem bei der Ausstattung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner –
und Frauen ein großer Nachholebedarf gesehen wird.
Zitat „Die Einsatzkräfte müssen ab 2009
beginnend vollständig mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet werden.“
(s. S. 202 ).
Um alle Versäumnisse und Defizite
auszuräumen, kommen in den nächsten Jahren Kosten auf die Stadt Luckenwalde in
Höhe von mind. 933.100€ (s. S. 205 ff) zu. Darin noch nicht enthalten sind die
Baukosten für die dringend notwendige neue Feuerwache. Für all dies wurden
durch die Verwaltung in den letzten Jahren keinerlei Haushaltsmittel
eingestellt bzw. Rücklagen gebildet.
Es ist nicht hinnehmbar, dass die
Verwaltung der Stadt Luckenwalde all die vorgenannten Punkte über Jahre sträflich
vernachlässigt, ja sogar ignoriert, hat. In der derzeitigen Struktur der
Stadtverwaltung scheinen offensichtlich Verantwortlichkeiten nicht ausreichend
abgegrenzt bzw. nicht geregelt zu sein.
Dieses Verhalten muss Konsequenzen
in der Verwaltung haben! Die Verantwortlichen müssen die Gründe für ihre
Versäumnisse benennen. Frau Herzog- von der Heide muss überdenken, warum sie
als Verwaltungschefin dies all die Jahre mitgetragen hat!
Als erste Schritte müssen sofort
Maßnahmen ergriffen werden, damit die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr eine
den gesetzlichen Vorschriften entsprechende persönliche Schutzausrüstung erhalten.
Es kann nicht hingenommen werden, dass Bürger für ihren Einsatz in Not- und
Gefahrensituationen u. U. ihr eigenes Leben dadurch riskieren müssen, dass die
ihnen zur Verfügung gestellte Ausrüstung mangelhaft, defekt oder veraltet ist.
Mit Herrn Schuhmacher hat nun die
Feuerwehr Luckenwalde einen fachlich versierten Leiter, der auch trotz der
begrenzten Mittel versucht, dem Leitspruch der Floriansjünger „Gott zur Ehr’,
dem Nächsten zur Wehr!“ gerecht zu werden. Allen Mitarbeitern, haupt- und vor
allem ehrenamtlich, ein Danke für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der
Gemeinschaft.
Christoph Guhlke,
Bürgermeisterkandidat fürLuckenwalde ChristlichDemokratische Union Deutschlands
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Wirtschaftsminister Ulrich Junghans (links) und Bürgermeinster-kandidat Christoph Guhlke im Gespräch zur wirtschaftlichen Entwicklung und erforderlicher Gegenmaßnahmen.
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Luckenwalde hat sein "Fest auf dem Boden des Grundgesetzes" mit positiver Wirkung bestritten
Liebe Leserinnen und Leser,
wir danken allen Mitwirkenden die zum Erfolg des Festes beigetragen haben. Hervorheben möchten wir die Kirchengemeinde um Pfarrer Riemer, Madeleine Langhans für die Moderation, der Stadtverwaltung für die Organisation und vertretend Herrn Greiner für seinen Redebeitrag. Unser Dank richtet sich auch an die Polizei, welche eventuelle Ausschreitungen bei den angemeldeten Demonstrationszügen zu verhindern mochten.
Carsten Nehues CDU-Fraktion
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Redebeitrag von Philipp Greiner zum Stadtfest „Fest auf dem Boden desGrundgesetzes“ am 23.05.09
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und
Herren, liebe Freunde,
60 Jahre ist es nun schon alt – unser Grundgesetz. Genau
heute hat es Geburtstag. Denn genau heute, am 23.05, wurde das Grundgesetz vor
60 Jahren verkündet.
Das es schon 60 Jahre alt ist, merkt man ihm kaum an. Wie eh
und je bietet es uns allen Schutz. Schutz den wir brauen. Schutz der Ehe &
Familie, Schutz der Pressefreiheit, Schutz des Wortes das in unserem Land Kraft
zur Veränderung hat. Und nicht zuletzt Schutz der freien Entfaltung der eigenen
Persönlichkeit. Ja, wir sind frei.
Zwei Diktaturen hat dieses Land schon hinter sich. Zwei
Diktaturen, in denen der Mensch als Individuum nicht mehr viel Bedeutung hatte.
Viele Menschen haben daraus gelernt. Viele Menschen schätzen
das Wort und das Gefühl der Freiheit.
Doch es gibt Menschen, die nichts gelernt haben. Solche
Menschen hängen den alten Zeiten hinterher. Mit menschenverachtenden Parolen
ziehen sie durch Städte, wie der unseren. Dabei versuchen sie ihren braunen
Ungeist zu verbreiten und Menschen mit ihren falschen und undurchsichtigen
Aussagen von der Wahrheit, von der Realität, abzubringen.
Dieser braune Ungeist hält nun auch Einzug in diese Stadt.
Extreme Rechte, die unser Grundgesetz, welches uns allen ein Klima der
Sicherheit gibt, mit Füßen treten. Zwar wandeln sich die Parolen, aber die
Inhalte, die frei von Vernunft sind, bleiben dieselben.
Ich stehe hier als Vertreter von fast 900 Schülerinnen und
Schülern des Friedrich-Gymnasiums Luckenwalde. Ich stehe hier um das Signal,
welches mir in vielen Gesprächen gegeben wurde, nach außen zu tragen. Ich stehe
hier um im Namen von 900 Schülern „Nein“ zu sagen. Wir sagen „Nein“ zu
Extremismus. Wir wollen kein Klima der Angst. Wir wollen ein Klima der Freiheit
und der Vernunft.
Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele meiner Mitschüler
mir sagten, dass sie Angst haben, dass nun auch Luckenwalde in das Fadenkreuz
der extremen Rechten geraten ist. Viele haben mir berichtet, dass sie Angst vor
Ausschreitungen haben, verursacht von Extremisten - von links und von rechts. In einigen Unterhaltungen konnte ich
heraushören, dass sich kaum jemand einen extremen Widerstand wünscht.
Umso größer war die Freude über dieses Stadtfest, welches
wir hier und heute auf dem Boden des Grundgesetzes veranstalten.
In vielen Pausengesprächen war die Demonstration der Freien
Kräfte Teltow-Fläming ein Thema. Meine Mitschüler spitzten die Ohren, begannen
sich zu engagieren um ein eindeutiges Zeichen zu setzen: „Ihr seid hier nicht
willkommen.“.
Doch Worte allein sind es nicht, die die Unbelehrbaren davon
ab halten ihre scheußlichen Gedanken öffentlich kundzutun. Es ist Gemeinschaft
die davon abhält, etwas was sich in Luckenwalde in den letzten Tagen &
Wochen herausgebildet hat.
Egal ob beim Bäcker, im Kiosk oder im Bus – überall hört man
Stimmen gegen die Extremisten die heute den Boden unserer Stadt für ihre
Kundgebung benutzen.
Es hat sich eine Gemeinschaft von Menschen gebildet die
nicht akzeptieren wollen, dass die Straßen von Luckenwalde für die Verkündung
von rechtsextremen Gedankengut missbraucht werden.
Auch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben eine
neue Form der Gemeinschaft gegründet, eine Gemeinschaft die Gewalt und Hetze
nicht akzeptiert.
Es wurde viel getan – es wurden Plakate gestaltet und
Workshops abgehalten. Dabei fanden sich die Schüler zusammen, und formierten
sich gegen die Menschen, die sich gegen die Demokratie formierten.
Heute können wir ein Zeichen setzen – gegen die braunen
Lügen. Doch das dürfen wir nicht nur heute tun.
Auch in Zukunft müssen wir unsere Ohren öffnen und unsere
Augen wachsam halten um Extremismus früh genug zu erkennen, um früh genug
einschreiten zu können.
Auch müssen wir unsere Stimme immer geölt halten. Denn sie
ist unser demokratisches Mittel mit der wir Rechtsextremismus begegnen können.
Ein Mittel, mit der wir Menschen auf den richtigen Weg bringen können und mit
der wir die braunen Stimmen übertönen können. Auf das die Freiheit, wie sie uns
durch unser Grundgesetz gegeben wird, Einzug in alle Köpfe hält.
Philipp Greiner Schülersprecher des Friedrich-Gymnasiums Luckenwalde Stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union
Teltow-Fläming
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 Andreas Schröder (links) und Christoph Guhlke unsere Bürgermeisterkandidaten für Nuthe-Urstromtal und Luckenwalde beim Plakatieren.
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Das Grundgesetz wird 60!
Feiern Sie mit uns am 23.05.2009 auf dem Marktplatz in Luckenwalde.
Liebe Leserinnen und Leser,
die Entstehung des Grundgesetzes in den Jahren 1948/49 war von dem Grundkonsens getragen, Lehren aus dem Zusammenbruch der Weimarer Republik und den traumatischen Erfahrungen mit der Herrschaft des Nationalsozialismus zu ziehen. Nach der Verabschiedung am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat in Bonn wurde es mit den Stimmern der CDU, SPD und FDP und gegen die Stimmen der KPD, des Zentrums, der Deutschen Partei sowie sechs der acht Abgeordneten der bayerischen CSU angenommen. Konrad Adenauer als Vorsitzender sowie alle anderen 64 Mitglieder des Parlamentarischen Rates unterzeichneten es schließlich am 23. Mai 1949, womit es in Kraft trat.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist ein solides Fundament einer freiheitlichen und demokratischen politischen Ordnung, welche die Grundwerte menschlichen Zusammenlebens wieder in ihr Recht setzt. Es schützt die Freiheit des Einzelnen und ist Voraussetzung für die Entwicklung und Fortbestehen einer demokratischen Bürgergesellschaft. Erst die Verankerung der Unantastbarkeit der Menschenwürde und sich daraus ableitende Grundrechte begründen die freiheitliche und rechtsstaatliche Demokratie.
Die „Architekten“ des Grundgesetzes formulierten sechs grundlegende Leitprinzipien unseres Staates: Rechtsstaat, Republik, Demokratie, Bundesstaat, Sozialstaat sowie einen „offenen Staat“. Unser Grundgesetz ist darauf ausgerichtet, die politische Macht aufzuteilen statt zu konzentrieren, die Staatsgewalt zu zügeln und die Grundrechte jedes Bürgers zu schützen. Im Grundgesetz ist dem Rechtsstaat eine zentrale Rolle zugewiesen, mit welchem die NS- Diktatur systematisch gebrochen hatte. Dass die BRD im Zentrum Europas eine historisch bedeutsame Epoche von nun schon 64 Jahren Frieden und Demokratie durchleben konnte, ist Verdienst ihrer Verfassung.
In den Jahren der Teilung des deutschen Staates mussten abertausende Bürger in der DDR erfahren, wenn sich ein Staatengebilde nicht auf solch ein Fundament erbaut. Viele wurden ihrer Freiheit beraubt, ihre persönlichen Lebensentwürfe und –ziele ignoriert, ja 1065 Grenz- und Mauertote mussten ihr Streben nach Freiheit mit dem Leben, dem höchsten Gut bezahlen.
Nach der Kapitulation des SED- Regimes im Jahr 1989 vor dem Willen unseres Volkes gelten wieder für alle Bürger die gleichen, hart erkämpften und noch schwerer zu verteidigenden Rechte des Grundgesetzes.
Für mich als geborener Luckenwalder ist es unfassbar, dass an diesem historischen Datum rechts- und linksextreme Kreise unsere Heimatstadt als Kulisse missbrauchen und so unseren Ort deutschland-, wenn nicht sogar weltweit in Misskredit zu bringen versuchen. Ein Hohn ist, dass Sie gegen unser Grundgesetz aufmarschieren wollen. Sie nutzen aber genau Dieses, um ihr vermeintliches Anliegen nach Meinungs- und Versammlungsfreiheit durchzusetzen. (Artikel 5: Meinungsfreiheit/ Artikel 8: Versammlungsfreiheit).
Wer aber diese Freiheit der Sicherheit wegen aufgibt, der wird am Ende beides verlieren und deshalb müssen wir Luckenwalder auch von diesen- unseren- Rechten Gebrauch machen. Zeigen wir allen, dass wir Luckenwalde sind. Begehen wir dieses historische Jubiläum mit einem Fest im Zentrum unserer Stadt. Kommen Sie am 23.05.2009 auf dem Marktplatz und den Boulevard. Zeigen wir, dass wir tolerant sind, dass wir die Errungenschaften unserer Bürgergesellschaft bewahren wollen und Luckenwalde unmissverständlich gegen das Ansinnen von Extremisten steht.
21.05.2009
Christoph Guhlke, Bürgermeisterkandidat für Luckenwalde Christlich Demokratische Union Deutschlands
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CDU nominiert ihren Bürgermeisterkandidaten für
Luckenwalde
Der
neue Mann an der Front der Stadt-CDU ist Christoph Guhlke. Der 30-jährige
Unternehmer geht zur Kommunalwahl am 27. September um das Amt des Luckenwalder
Bürgermeisters für die Christdemokraten ins Rennen. Der Stadtverband nominierte
den Überraschungskandidaten am Dienstagabend. Von 21 gültigen Stimmen erhielt
Guhlke bei zwei Enthaltungen 19 Ja-Stimmen. „Man muss anerkennen, was sich in
Luckenwalde getan hat, aber man muss auch sehen, was noch getan werden muss.
Dazu braucht es Mut, Kraft, einen langen Atem und neue Ideen. Wir sind sehr
froh, dass wir mit Christoph Guhlke einen Kandidaten haben, der in Luckenwalde
geboren ist“, begründete CDU-Ortschef Sven Petke den Vorschlag des Vorstandes.
Guhlke ist seit anderthalb Jahren Mitglied der CDU, trat
aber bisher politisch kaum in Erscheinung. „Als die Partei an mich herangetragen
hat, für das Amt zu kandidieren, gab es für mich als gebürtigen Luckenwalder
kein Zaudern“, sagte er, räumte aber ein, dass man nicht auf Anhieb seine Person
auserwählt hatte. Guhlke versprach „Sicherheit und Zuversicht, dass alles daran
gesetzt wird, die schwierige Zeit der Rezession zu meistern und gestärkt daraus
hervorzugehen“.
Man müsse aus den Standortvorteilen wie Hauptstadtnähe,
gute Bahnanbindung, neue B 101, kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Nähe
zum BBI mehr herausholen. „Vom wirtschaftlichen Erfolg hängen viele Schicksale
ab“, begründete er sein Ziel, die Unternehmen zu stärken. Dazu müsse man auch
unpopuläre Wege gehen.
Vor Amtsinhaberin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) ist
ihm nicht bange. „Jedes Fußballspiel beginnt mit 0:0“, sagte er selbstbewusst
und ergänzte: „Die Bürgermeisterin kennt Luckenwalde nur aus Verwaltungssicht.
Wir brauchen einen unverstellten Blick von außen. Als Unternehmer weiß ich,
worauf es ankommt.“
Parteikollegen stärkten ihm den Rücken. „Für mich als
selbstständigen Handwerksmeister ist es eine schöne Sache, dass ein Kollege und
Handwerker Mut hat, diesen Weg zu gehen“, sagte Jens Bärmann. „Ich habe ihn zwar
grad erst kennengelernt, aber mir gefällt seine Art – durchsetzungsstark,
tatkräftig und er übertreibt nicht“, sagte Ralf von der Bank.
Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11494734/61939/CDU-nominiert-ihren-Buergermeisterkandidaten-fuer-Luckenwalde-Christoph-Guhlke.html
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Ortsverbandssitzung mit Wahl des neuen Ortsvorstands am 19.12.08
Die Mitglieder des Ortsverbandes Luckenwalde haben am 19.12.08 in der Jagdgaststätte Elsthal dem bisherigen Ortsvorstand die Entlastung erteilt und den neuen Ortsvorstand gewählt.
Als Ortsvorstandsvorsitzender wurde Sven Petke gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Torda Rietdorf und Bert Lindner gewählt. Als Schatzmeisterin wurde Frau Renate Reuter bestätigt.
Zum Beisitzer des Vorstandes wurden Thomas Winkler, Olrik Meißner, Carsten Nehues, Andreas Krüger und Manfred Dutschke erkoren.
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konstituierende Sitzung am 28.10.2008
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Luckenwalde findet sich am 28.10.2008 zur konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl zusammen.
Die CDU Luckenwalde lädt Interessierte und Parteifreunde zu dieser Sitzung ein und freut sich auf eine rege Beteiligung.
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Neuer Fraktionsvorsitzender gewählt
Die CDU Luckenwalde wählte am 06.10.2008 den Neuanfang mit einem neuen Fraktionsvorsitzenden und einem neuen Stellvertreter. Michael Wessel wurde zum neuen Fraktionsvorztzenden gewählt und wird in die Verhandlungen mit den anderen Fraktionen eintreten.
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Dank für Ihre Stimme
Wir, die CDU Luckenwalde bedanken uns für das ausgesprochene Vertrauen und nehmen Ihre Wahl an. Unser Ziel "Sechs + X" konnten wir leider nicht erreichen. Das Ergebnis haben wir zum Anlass genommen uns in der CDU-Fraktion neu aufzustellen und uns in der Zukunft noch stärker für Ihre Interessen zum Wohle der Stadt einzusetzen. Auch ist es unser Ziel Sie aktiv in die Gestaltung der Stadt einzubinden.
Als Ansprechpartner stehen unsere 4 Stadtverordneten und sachkundigen Einwohner gern zur Verfügung.
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Am 28. September - Ihr Kreuz für Ihre Zukunft
Am 28. September 2008 ist es soweit. Die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Luckenwalde und des Landkreises Teltow-Fläming sind aufgerufen über Ihre Vertreter in den jeweiligen Parlamenten zu bestimmen.
Sie lieber Bürger/liebe Bürgerin können mit Ihrem Kreuz einen entscheidenen Beitrag dazu leisten, wer Ihre Interessen in dem jeweiligen Parlament vertreten soll. Mit Ihrer Wahl nehmen Sie also indirekt Einfluss auf die gegenwärtigen und zukünftigen Geschicke in der Gemeinde Luckenwalde. Nutzen Sie also Ihre Möglichkeit.
Unser Wahlprogramm und unsere Kandidaten stellen wir Ihnen in dem jeweiligen Flyer (für Stadt und Kreis)
vor.
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25.09.2008 Dr. Wolfgang Schäuble unterstützt den Wahlkampf der CDU im Kreisverband Teltow-Fläming und trifft sich mit Bürgern im Bergschlösschen in Jüterbog.
Hierbei beantwortet er viele Fragen zur inneren Sicherheit und räumt von den Medien initiierte Mißverständnisse aus.

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22.09.2008 Mitglieder der CDU Luckenwalde haben sich am Montagmorgen um 06:00 Uhr auf dem Bahnhof Luckenwalde zur Aktion "Weg mit dem Dreck" getroffen, um Bahnsteige, Treppen und das Bahnhofsgelände zu säubern. Prominent unterstützt wurden Carsten Nehues, Olrik
Meißner, Thomas Winkler und Bernd Lindner dabei vom stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Sven Petke (2.v.l.). Das Ergebnis des über zweistündigen Arbeitseinsatzes kann sich sehen lassen. Die Bahnreisenden in Luckenwalde können sich jetzt auf ihrem Bahnhof wieder wohl und sicher fühlen.

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14.09.2008 CDU-Ortsverband lädt Wirtschaftsminister Ulrich Junhanns um mit ihm über Möglichkeiten der zukünftigen Gestaltung des Freibades Elsthal und anderen wichtigen Aufgaben in Luckenwalde zu sprechen.

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CDU-Fraktionschef Andreas Krüger über die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung
MAZ: Welches Ziel hat die CDU zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung?
Andreas Krüger:
Wir wollen wieder sechs Sitze plus x erreichen. Dazu wollen wir alle
Möglichkeiten ausschöpfen, auch Kandidaten, die nicht das Parteibuch
der CDU haben, auf die Liste zu setzen.
Warum sollte der Wähler seine Stimme der CDU geben?
Krüger:
Die CDU steht für eine bürgernahe Politik und Mitbestimmung über
gezielte Bürgerbefragungen, zum Beispiel bei der Gestaltung des
Boulevards. Wir wollen eine bürgerfreundliche Struktur im Rathaus und
werden vielleicht eine Zusammenlegung von Ämtern und neue
Verantwortlichkeiten anregen. Die Christdemokraten setzen sich für die
Wirtschaftsförderung ein, zum Beispiel für die Weiterführung der
KMU-Förderung. Weitere Industriebrachen sollen verschwinden und daraus
Parkflächen und kleine Parks entstehen. Wir wollen Investitionen der
öffentlichen Hand ankurbeln und mit dafür sorgen, dass Aufträge auch
hier bleiben. Und nicht zuletzt fordern wir, dass die jetzigen
Gebührenbelastungen eingefroren werden – bei Trinkwasser, Abwasser und
der Straßenreinigung. Als Aufsichtsratsvorsitzender der LWG setzte ich
mich persönlich für die Stärkung der LWG und bezahlbare kommunale
Wohnungen ein.
Wenn
künftig bei den Stadtverordneten eine Koalition zur Debatte steht,
erhofft sich die CDU dann wieder einen Beigeordnetenposten?
Krüger:
Der Wähler ist souverän und entscheidet. Wenn die Mehrheitsverhältnisse
eine Koalition notwendig machen und wir zu Gesprächen eingeladen
werden, verschließen wir uns dem natürlich nicht. Über eine
Beigeordnetenstelle zu reden, gibt es derzeit keinen Grund, weil sie
nicht auf der Agenda steht.
Und im Falle einer Koalition mit der CDU?
Krüger: Das wäre dann sicher ein Gesprächspunkt, aber nicht der erste. Es geht in erster Linie um inhaltliche Ziele.
Was hat die CDU im Jahr 2007 in der Stadt erreicht?
Krüger:
Mit unserer Zustimmung haben wir die gegenwärtige Verwaltungsstruktur
gesichert, der Bürgermeisterin gewissermaßen den Rücken gestärkt. Bei
der Kommunalisierung der Nuwab war die CDU federführend, ebenso bei der
Konsolidierung der LWG. Dauerhaft haben wir uns für die Minimierung von
Gebühren eingesetzt, aber auch an vorderster Front Beschlüsse zum
Bibliotheksbau, zum Gewerbehof und anderen Baumaßnahmen mitgetragen.
Sehr engagiert haben wir uns bei der Schaffung des
Mehrgenerationenhauses, bei der Tafel, aber auch bei der Unterstützung
von Vereinen oder der Preisgestaltung in den Bädern.
Welche Prioritäten gibt es für 2008 und nach der Kommunalwahl?
Krüger: An erster Stelle
steht die Infrastruktur. Der Straßenbau muss kurz-, mittel- und
langfristig vorangetrieben werden, vor allem die Ortsumfahrung der B
101, um die Stadt attraktiv für Zuzügler zu machen. In der Jüterboger
und Zinnaer Straße dürfen Anwohner nicht zusätzlich belastet werden –
das werden wir ganz deutlich machen. Neben dem Stadtumbau mit einer
starken LWG legen wir Augenmerk auf neue Städtepartnerschaften im
EU-Raum, in erster Linie mit Polen. Was ein bisschen in Vergessenheit
geraten ist: ein ordentliches Gewässermanagement für den Königsgraben,
die Nuthe und die Nebengräben. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, die
Beibehaltung sozialer, freiwilliger Leistungen und die Neugestaltung
des Boulevards stehen ebenso für uns im Mittelpunkt.
Quelle:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11103619/61939/CDU_Fraktionschef_Andreas_Krueger_ueber_die_Wahl_zur.html
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